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Kultur in der Region Hildesheim

Felix Lopp Trio gewinnt für Diekholzen

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Das Felix Lopp Trio spielte sich mit instrumentalen Fusion-Jazz in das Finale von »hört! hört!« © Björn Stöckemann
Diekholzen hat entschieden. Das Felix Lopp Trio wird die Gemeinde am 15. März 2014 beim Finale von hört! hört! – Der Musik Grand Prix für die Region Hildesheim vertreten. Am Sonnabend setzten sich die drei Jugendlichen gegen vier weitere Bewerber durch. „Wir haben damit überhaupt nicht gerechnet“, erklärt Pianist Felix Lopp. „Wir sind immerhin auch die Band mit dem unkreativsten Namen“, lacht er. Das Trio hat sich in dieser Konstellation erst vor knapp drei Monaten zusammen gefunden. Hervorgegangen ist die rein instrumentale Gruppe aus einem anderen Projekt der Jugendlichen.

Das musikalische Können, die Mitglieder, die Instrumente, selbst eigene Songs, alles war vorhanden. Nur eines fehlte beim Anmeldeschluss für hört! hört! - ein Name. Daher benannten sie sich schnell nach Pianist Lopp, der auch viele Songs für die Gruppe komponierte, auch den Siegersong Spain.

Auf der Bühne in der Schulsporthalle Diekholzen standen neben dem Trio noch die Jugendbands Black Round Dices, Framps sowie Till Last Breath. Erstere präsentierten einen eigenen groovigen Mix aus Reggae und Rock. Framps, eine rein weibliche Band, spielte Coverversionen aus dem Acoustic-Pop Bereich von Amy MacDonald oder den Lumineers. Till Last Breath, eine rein männliche Band, interpretierten Songs der Red Hot Chili Peppers neu. Zusätzlich sorgte die Original Beustertaler Blasmusik für einen Schuss volkstümliche Musik, darunter auch ein selbst komponiertes Stück.

Die traditionsreiche Kapelle zeigte sich am Ende sehr erfreut über Ablauf und Ausgang des Wettbewerbs. „Gegen so eine virtuose junge Band zu verlieren ist keine Schande“, erklärte ein Mitglied im Nachhinein. Auch Musikzugführer und Dirigent Thomas Schindler ist vom Nachwuchs hellauf begeistert. „Die Burschen haben angefangen zu spielen und uns fehlten schlicht die Worte. Da merkt man sofort, wie viel Können und Einsatz dahinter steckt“, lobt Schindler.
Auch Jury-Mitglied Michael Seidel, Volontär bei Radio Tonkuhle, rechnet dem Vertreter für Diekholzen hohe Chancen beim Finale aus. „Musikalisch ist das absolut bemerkenswert, was die Jungs leisten“, erklärt er. „Sie könnten sich überlegen noch einen Sänger ins Boot zu holen, denn Gesang ist immer ein großer Publikumsmagnet“, rät er weiter.

Die Diekholzener schauen jetzt gespannt auf ihren Teilnehmer beim Finale in Hildesheim. „Wir stehen zu 100 Prozent hinter dieser Idee“, erklärte Veranstalter Orts- und Heimatspfleger Hans-Jürgen Sudholt schon im Vorfeld. Auch mit dem Ablauf des Vorentscheides sind er und seine Mitstreiter vollauf zufrieden. Heinrich Horwath vom Pfadfinderstamm Diekholzen verspricht daher freudig am Ende des Abends: „Nächstes Mal sind wir wieder dabei.“

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