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Kultur in der Region Hildesheim

Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V. erhält den ersten sozioK-Preis der Stiftung Niedersachsen

Die Stiftung Niedersachsen hat im Rahmen der Tagung Update?! Soziokultur heute und morgen am 12. März in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin den sozioK-Preis an das Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V. für ihr Projekt hört! hört! – Der Musik Grand Prix in der Region Hildesheim verliehen. Der Preis ist mit insgesamt 3.000 € dotiert und wurde an zwei Preisträger vergeben.

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vlnr. Markus Weiß (Kulturetage Oldenburg), Joachim Werren (Generalsekretär Stiftung Niedersachsen), Andreas Kreichelt (Netzwerk Kultur & Heimat Hildesheimer Land e.V.) und Daniela Koß (Theater und Soziokultur, Stiftung Niedersachsen) © Isabel Machado Rios, Sparkasse Hannover, 25050180, Konto:1900304953 Tel:01634042794 Nutzung honorarpflichtig, Steuernummer: 3145

Joachim Werren, Generalsekretär der Stiftung Niedersachen, begründete die Wahl der Jury für  hört! hört! – Der Musik Grand Prix in der Region Hildesheim folgendermaßen: „Überzeugt hat die Jury, dass eine Vielzahl von Akteuren sich gemeinsam den Herausforderungen eines erst einmal unüberschaubaren und schwer kalkulierbaren Projektes gestellt haben. Der Anspruch des Projektteams zivilgesellschaftliches Engagement freizusetzen, die Identifikation der Bevölkerung mit der Region zu fördern und den Kommunen die Möglichkeit zu geben, ihre kulturellen Potenziale überörtlich zur Geltung zu bringen sowie Vernetzungen anzuregen, war von Anfang an hoch gesteckt und nicht leicht einzulösen. Diesem Anspruch konnte das Netzwerk durch die hervorragende Konzeption und die professionelle und engagierte Durchführung gerecht werden.

Mit beeindruckender Kreativität und nicht nachlassendem Engagement konnten 18 von 19 Städten, Samtgemeinden und Gemeinden des Landkreises Hildesheim gewonnen werden, den Vorentscheid bei sich lokal durchzuführen. Damit erfolgte eine Belebung der lokalen Musikszene sowie eine Auseinandersetzung mit Kultur vor Ort durch die Künstler, die Bürger und die Politiker. Und zu guter Letzt konnte das Motto des Förderprogramms sozioK: Zukunft gestalten mit Soziokultur bei diesem Projekt beispielhaft umgesetzt werden.“

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sozioK-Preis 2015

Das Projekt hört! hört! Der Musik Grand Prix in der Region Hildesheim, war ein vom European Song Contest (ESC) inspirierter Musikwettbewerb auf Kreisebene, der sich an Laien-Musiker aller Städte und Gemeinden des Landkreises Hildesheim richtete. Die Sieger der 18 lokalen Vorentscheide trafen sich im Oktober 2014 zum großen Finale in Hildesheim, bei dem drei Gewinner mit Preisgeldern ausgezeichnet wurden.

Der zweite Preis ging an die Kulturetage in Oldenburg  mit dem Projekt Perspektivenwechel. Ein soziokulturelles Pionierprojekt zum Thema Leben und Sterben. Jurybegründung: „Das Theaterprojekt hat sich intensiv mit diesem existenziellen Thema auseinandergesetzt, viele unterschiedliche Menschen mit eingebunden, mit ungewöhnlichen Kooperationspartnern zusammengearbeitet und durch die Verstetigung einer Online-Beratungsplattform von Jugendlichen für Jugendliche in Trauersituationen sogar für Nachhaltigkeit gesorgt.“

Die Projekte entstanden im Rahmen des Programms sozioK – Zukunft gestalten mit Soziokultur der Stiftung Niedersachsen. Das Programm wurde 2011 ins Leben gerufen und hat in drei Durchgängen 17 innovative, soziokulturelle Modellprojekte aus städtischen und ländlichen Regionen mit insgesamt 450.000 Euro gefördert. Das Besondere des Förderprogramms war die Vergabe von bis zu 20.000 € pro Projekt, die Förderung von FSJlern, Praktikanten und Fortbildungen sowie intensive Austauschtreffen.  Auf der Tagung Update?! Soziokultur heute und morgen wurde neben den Projekten u.a. das bundesweit erste Handbuch Soziokultur vorgestellt und Fragen zur Zukunft der Soziokultur diskutiert.

Seit 1986 engagiert sich die Stiftung Niedersachsen für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung im ganzen Land. Als Landeskulturstiftung stärkt sie durch Förderung, Beratung und Vernetzung gemeinnütziger Projekte die Vielfalt der Kultur in Niedersachsen und trägt zur Entwicklung des Landes bei. Die Stiftung verwirklicht ihren Zweck neben der Förderung auch operativ mit eigenen Programmen, deren inhaltliche Ausrichtung sich in den Bewertungskriterien der Projekte wiederspiegeln.

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