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Kultur in der Region Hildesheim

Interkommunale Zusammenarbeit im Landkreis vereinbart

Mit der Unterschrift unter der „Interkommunalen Vereinbarung (IKV) zur Zusammenarbeit im Bereich Kultur“ haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden im Landkreis Hildesheim jetzt im Kreishaus ein klares Zeichen zur Kooperation in diesem Bereich gesetzt. Damit wollen die Städte und Gemeinden im Landkreis Hildesheim aber auch ihre feste Absicht unterstreichen, die Stadt Hildesheim bei der Bewerbung um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ zu unterstützen. „Für uns ist diese Vereinbarung durchaus mehr als eine Absichtserklärung,“ so Landrat Olaf Levonen.

Zugestimmt haben siebzehn Gemeinden, lediglich die Gemeinde Söhlde hat bisher nicht zugestimmt, allerdings will das Projektbüro Hi2025 dort in den nächsten Wochen noch einmal umfassend informieren und bei den Ratsmitgliedern für eine Unter-stützung werben.

Die kommunalen Partner bekräftigen die gemeinsamen Ziele zur Förderung der Kultur und damit zur Entwicklung der gesamten Region. „Eine solche Form der Zusammenarbeit im Kulturbereich hat es bislang nicht gegeben“, zeigte sich Hildesheims Oberbüger-meister Dr. Ingo Meyer erfreut. Auch nach Einschätzung von Wolfgang Moegerle (Vorsitzender des Nds. Städte- u. Gemeindebundes im Landkreis Hildesheim), war bei seinen Kolleginnen und Kollegen aus den Kreiskommunen der klare Wille erkennbar, für einen Erfolg der Kulturhauptstadt-Bewerbung zu sorgen.

Um die Bewerbung vorantreiben zu können, wurden auch organisatorische Voraussetzungen geschaffen. So wird die Stadt Hildesheim für die Jahre 2017 bis 2019 einen Betrag von je 30.000 Euro und eine volle Personalstelle bereitstellen. Der Landkreis beteiligt sich mit 100.000 Euro im Jahr 2018, für das Jahr 2019 soll der gleiche Betrag in den Haushalt eingestellt werden. Die Kommunen im Landkreis beteiligen sich je nach Einwohnerzahl: Für das Jahr 2017 entrichten sie (rückwirkend) je 0,15 Euro, für die Jahre 2018 und 2019 je 0,30 Euro pro gemeldeter*m Einwohner*in. Auf diese Weise finanzieren die Partner der Vereinbarung für die Kulturhauptstadt-Bewerbung die Arbeit des Projektbüros Hi2025), das organisatorisch bei der Stadt Hildesheim angesiedelt ist. Steuerungsgremium soll die bereits gegründete Lenkungsgruppe zur Kulturhauptstadt-Bewerbung sein, der Dr. Meyer, Levonen und Moegerle vorstehen.

Hochkarätige Kulturprojekte in der gesamten Region

Die IKV markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Kulturregion Hildesheim. Die Aktivitäten und Ergebnisse dieser Kooperation sollen bereits in der Bewerbungsphase in den Städten und Gemeinden des Landkreises sichtbar werden. Wird Hildesheim Kulturhauptstadt Europas 2025, sind hochkarätige Kulturprojekte in der gesamten Region sowie ein weitreichendes überregionales Interesse zu erwarten.

Das Projektbüro wird in den nächsten Wochen die beteiligten Landkreiskommunen besuchen, um mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort über die geplanten Aktivitäten und eine mögliche Beteiligung im Rahmen der Bewerbung ins Gespräch zu kommen.

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Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vereinbaren eine Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Kultur.

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