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ORPHEUS ODER DIE WUNDERBARE BESTÄNDIGKEIT DER LIEBE

02.12.2017
19:00 Uhr
Theaterstr. 6
31141 Hildesheim
Telefon: 0 51 21/ 1693 1693 (Kartentelefon)
Telefon: 0 51 21/ 16 930
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Hildesheim

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

ORPHEUS ODER DIE WUNDERBARE BESTÄNDIGKEIT DER LIEBE
Oper von Georg Philipp Telemann (Premiere)

Der bekannte Mythos vom Sänger Orpheus, der Mensch, Tier und selbst Steine durch seine Musik verzaubern kann und seine Geliebte Eurydike aus dem Totenreich erretten will, ist der ursächlichste Opernstoff schlechthin.

In Georg Philipp Telemanns Werk wird er um die schillernde Figur der Königin Orasia erweitert. Sie ist ebenfalls in Orpheus verliebt und fädelt Eurydikes Tod durch einen Schlangenbiss geschickt ein. In plastischen Farben gezeichnet ist die Unterwelt mit ihrem Gott Pluto und seinen Furien. Dieser gestattet, von Orpheus' Gesang erweicht, Eurydikes Heimkehr in die Welt der Lebenden unter der Bedingung, dass Orpheus sich auf dem Rückweg nicht nach ihr umwende. Als ihm dies aus Sorge um sie misslingt, stirbt sie erneut und Orpheus bleibt allein mit seinem Schmerz.

Die berührende und betörend innige Musik Telemanns überrascht durch eine formale Lockerheit. Rezitative, Arien, Tanz- und Chorstücke gehen ineinander über und schaffen einen ganz vom theatralen Ausdruck geprägten Duktus. Mit der belgischen Regisseurin und Choreografin Sigrid T. Hooft nimmt sich eine Spezialistin der barocken Ausdrucksmöglichkeiten Telemanns Orpheus-Deutung an.

Musikalische Leitung: Florian Ziemen, Inszenierung und Choreografie: Sigrid T. Hooft, Ausstattung: Stephan Dietrich.

Theater für Niedersachen, Theaterstraße 6, Hildesheim.
Tickets/Reservierung: TfN ServiceCenter, Theaterstraße 6, Hildesheim,
Kartentelefon 05121/ 1693-1693.

DAS TELEMANNJAHR 2017

Hildesheim erinnert sich im Jahr 2017 an einen seiner prominentesten Sprösslinge. Georg Philipp Telemann, im 18. Jahrhundert neben Händel und noch vor Bach der bekannteste Komponist seiner Zeit, besuchte längere Zeit das Gymnasium Andreanum. Sein Todestag jährt sich am 25. Juni 2017 zum 250. Mal.

Zum Telemannjahr 2017 sind in Hildesheim vielfältige Veranstaltungen zu erleben, die das Werk des großen Komponisten neu aufleben lassen – teils in klassischen Konzerten, teils in neuem und ungewohntem Gewand. Neben Hildesheim hat der große Komponist an neun weiteren Orten gelebt oder gewirkt: in Magdeburg, Clausthal-Zellerfeld, Leipzig, Zary (Polen), Pszczyna (Polen), Eisenach, Frankfurt am Main, Hamburg und Paris.

Auch in diesen Städten wird ein breit gefächertes Programm zum Telemannjahr 2017 angeboten. Schirmherrin ist Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Informationen zu den überregionalen Veranstaltungen sind zu finden unter www.telemann2017.eu.

GEORG PHILIPP TELEMANN IN HILDESHEIM
1697 wurde Telemann Schüler des Gymnasium Andreanum. Unter der Leitung des Direktors Johann Christoph Losius vervollkommnete er seine musikalische Ausbildung und lernte – größtenteils als Autodidakt – Orgel, Violine, Gambe, Traversflöte, Oboe, Schalmei, Kontrabass und Bassposaune. Daneben komponierte er Vokalwerke für das Schultheater. Weitere Kompositionsaufträge für den Gottesdienst des St.-Godehardi-Klosters erhielt er vom jesuitischen kirchenmusikalischen Direktor der Stadt, Pater Crispus.


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