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Kultur in der Region Hildesheim

Sehenswert

Monumente

Gedenkstein

Zu finden: Pfingstanger, am östlichen Ortsrand

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Gedenkstein Eddesum © Verena Bloch

Östlich von Machtsum am Ortsrand befinden sich ein Gedenkstein und eine Gedenktafel, die an den eng mit Machtsums Geschichte verbundenen Ort Eddesum erinnert. Eddesum wird erstmals erwähnt in einer Urkunde Bischof Bernwards aus dem Jahre 1146, in der dem Kloster St. Godehard Land in Eddesum übertragen wird. Zeitpunkt und Gründe für die Zerstörung des Dorfes sind bis heute völlig ungewiss. Letztmals als Siedlung erwähnt wird Eddesum im Jahre 1422, gut 100 Jahre später gilt es als Wüstung. Als sicher gilt jedoch, dass sich die Bewohner Eddesums in Machtsum niederließen. Die Familiennamen Alpers und Brandes gehen nach Überlieferungen auf ursprüngliche Eddesumer Bauern zurück.

Östlich der früheren Ansiedlung Eddesum befindet sich auf der höchsten Erhebung in der Machtsumer Feldmark ein uralter Brenneplatz. Bis zum heutigen Tage verbrennen hier die Machtsumer und Hüddesumer Bürger ihren jährlichen Baumschnitt und am Ostersonntag wird dort aus heidnisch-christlicher Tradition ein riesiges Feuer entfacht.

Kriegsehrenmal

Zu finden: Lindenallee (direkt an der Kirche)

Das Ehrenmal an der Machtsumer St. Nikolaus-Kirche erinnert an die Gefallen des Ortes während der beiden Weltkriege.

Vier Prozessionskreuze und die Muttergottesstatue

Zu finden: In der Neustadt (Ost und Südseite); in der Lindenallee (West und Nordseite) sowie auf dem Bildsweg Richtung Borsum

Jeweils zwei Prozessionskreuze stehen in der Lindenallee und der Straße Neustadt. Sie sind Stiftungen Machtsumer Bürger und werden noch heute für die Fronleichnamsprozession geschmückt. Die Stifternamen und das Stiftungsdatum sind den Rückseiten der Kreuze zu entnehmen. Die Muttergottes-Statue ist eine Stiftung der Witwe Alpers aus dem Jahre 1768 und befindet sich am Ortsausgang Richtung Borsum.

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Prozessionskreuz Machtsum © Verena Bloch
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Prozessionskreuz Machtsum © Verena Bloch
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Prozessionskreuz Machtsum (2) © Verena Bloch
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Sockel Prozessionskreuz Machtsum © Verena Bloch

Historische Baulichkeiten

Katholische St. Nikolaus Kirche

Zu finden: Lindenallee, am Nord-Ost-Ausgang des Ortes

Die St. Nikolaus Kirche in Machtsum ist ein neu-romanischer Bau aus dem Jahre 1896. Beim Bau dieser Kirche wurden die Bruchsteine der alten und deutlich kleineren Kapelle, die Anfang des 14. Jahrhunderts in der Mitte des Dorfes am Thie errichtet worden war, verwendet. Aus der alten Kapelle, die ebenfalls dem Heiligen Nikolaus geweiht war, sind in der heutigen einschiffigen Kirche drei holzgeschnitzte Statuen der Heiligen Petrus, Paulus und Nikolaus erhalten geblieben, sowie ein Kruzifix aus dem Jahre 1677 und ein Kronleuchter, der der Gemeinde anlässlich des Patronatsfestes 1899 durch den Landwirt Theodor Bormann zum Geschenk gemacht wurde.

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Pfarrkirche St.Nikolaus Machtsum © Verena Bloch
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St. Nikolaus Machtsum © Verena Bloch

Die St. Nikolaus-Kirche ist täglich geöffnet.

Altes Pfarrhaus

Das alte Pfarrhaus ist heute nicht mehr im Besitz der Kirche. Sein neuer Besitzer hat das rote Backsteingebäude nach dem Kauf renoviert und bewohnt es heute mit seiner Familie selbst. Es ist daher nur von außen zu besichtigen, am besten von der hinter dem Dorfgemeinschaftshaus liegenden Wiese aus.

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Altes Pfarrhaus I © Verena Bloch
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Altes Pfarrhaus II © Verena Bloch

Das alte Pfarrhaus ist nur von außen anzuschauen, abends wird es manchmal angestrahlt.

Höfe (Knieke; Konrad Brönneke; Vollmers; Vollmer; Franz Josef Vollmer)

Das landwirtschaftlich geprägte Machtsum hatte einst 13 Vollerwerbshöfe. Dabei handelte es sich meist um Hofanlagen in der klassischen U-Form. Diese Hofanlagen sind heute noch an den Höfen der Landwirte Konrad Brönneke, auch Nikolausstraße, Lindenallee, Ecke Hogesfeld, Lindenallee, Neustadt zu sehen.

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