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Kultur in der Region Hildesheim
13.06.2021

Ein Vierteljahrhundert Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung an der Waldorfschule Hildesheim

Im Schuljahr 2020/21 besteht das Projekt „Internationale Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule in Europa“ des Niedersächsischen Kultusministeriums seit 25 Jahren. Die Freie Waldorfschule Hildesheim ist von Beginn an dabei und hat sich aktuell wieder im laufenden Projektzyklus beworben.

Schon im ersten Projektjahr 1995 beteiligte sich die Freie Waldorfschule Hildesheim an der Initiative und wurde in Folge mehrfach für die Ideen zum Schutz der Umwelt prämiert. Zunächst waren es in erster Linie ökologische Fragestellungen, denen sich die Kinder und Jugendlichen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern widmeten. Heute ist das Profil erweitert worden. Es geht darum, mit der gesamten Schulgemeinschaft verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen, die den Schutz der Umwelt und einer global gerechten Gesellschaft mit im Blick behalten. Das gilt insbesondere auch für das Einüben von Toleranz und Wertschätzung von kultureller Vielfalt. Die Bewerbung der Freien Waldorfschule Hildesheim ist deshalb in diesem Jahr als „Internationale Nachhaltigkeitsschule“ erfolgt.

Die Bewerbung erfolgte auf zwei Handlungsfeldern: Klimaschutz und Biologische Vielfalt/Biodiversität. Die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler ist ein wichtiger Bestandteil des Prozesses. Bei dem Projekt „Unsere Schule soll aufblühen“ mit der Anlage einer rund 1000 qm großen Wildblumenwiese auf dem Schulgelände in Kooperation mit dem „Netzwerk Blühende Landschaften“, packen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Klassen genauso mit an, wie beim Anbau der alten Getreideart Emmer.

Unterricht wird auf diese Weise mit nachhaltig-sinnstiftenden Aktionen ergänzt und erweitert.  Gleichzeitig wird die biologische Vielfalt gefördert und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit weitere Ideen mit einzubringen, die im Rahmen einer kleinen Feier auf dem Schulhof prämiert wurden.

Ein neuer Aspekt, den die Schule für sich entschieden hat, ist der Aufbau eines globalen Netzwerks mit anderen Bildungseinrichtungen, die sich ähnlichen Zielen widmen. Die Hildesheimer Waldorfschule hat dazu eine Zusammenarbeit mit der ‚Little Yarra School‘ in Australien gestartet und wird sich zu nachhaltigen Themen über die Kontinente hinweg austauschen und sich gegenseitig inspirieren.

Für den niedersächsischen Kultusminister Tonne sind die „Nachhaltigkeitsschulen [sind] erfolgreiche Multiplikatoren einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Niedersachsen, die in Zeiten des Klimawandels, globaler wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheiten und eines gesellschaftlichen Rechtsrucks wichtiger ist denn je.“ (Pressemitteilung des Niedersächs. Kultusministeriums vom 24.09.2020)

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